September 2019

Vier Schulen erhalten den Bildungspreis der Saarländischen Wirtschaft 2019

Vier saarländische Schulen werden in diesem Jahr mit dem „Bildungspreis der Saarländischen Wirtschaft“ ausgezeichnet. Der Bildungspreis, der von der Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände (VSU) verliehen wird, stand in diesem Jahr unter dem Motto „Schule 4.0 – Bildung im Digitalen Zeitalter“.

Die Preisträgerschulen sind: Das Kaufmännische Berufsbildungszentrum (KBBZ) Halberg in Saarbrücken, die Gemeinschaftsschule Bellevue in Saarbrücken, die Geschwister-Scholl-Schule in Blieskastel sowie die Eichenlaubschule in Weiskirchen.

Sie alle erfüllen nach Sicht der Jury in herausragendem Maß den Anspruch, Kindern und Jugendlichen den souveränen Umgang mit digitaler Technik nahezubringen. Auch achten sie darauf, über Schulungen stets auf dem neuesten Stand des digitalen Lernens zu sein. So gelingt es, zeitgemäße Lehr- und Lernmethoden im Unterrichtsalltag zu verankern.
„Alle vier Preisträgerschulen überzeugen durch ausgereifte, aussagekräftige Bewerbungen, einen hohen Innovationsgrad jeweils angepasst an die Schulform, Ausgangsbedingungen und Anforderungen“, sagt Tina Raubenheimer, bei der VSU gemeinsam mit Stephanie Vogel zuständig für das Thema Bildung & Qualifizierung. „Jede der vier Schulen setzt das Thema Digitalisierung in einem für sie passenden Rahmen mit jeweils individueller Zielsetzung, angepasst an die Bedarfe um.“ Digitale Ideen würden nicht um ihrer selbst willen eingesetzt, sondern zielgerichtet genau dort, wo ein Nutzen definiert und erkannt wurde.

Digitalisierung spielt in unserer Gesellschaft und auch in unserer Arbeitswelt eine zunehmende Rolle. Entsprechend wichtig ist es, dass Kinder und Jugendliche schon frühzeitig den verantwortungsvollen und sicheren Umgang mit digitaler Technik erlernen.  Dafür müssen auch die Lern- und Lehrmethoden der schnellen Entwicklung neuer Medien immer wieder angepasst werden. Auf diese Weise erlangen die Schüler bereits in der Schulzeit Fähigkeiten, die es ihnen im späteren Arbeitsleben ermöglichen, flexibel auf wechselnde Anforderungen zu reagieren.
Entscheidend ist dabei, dass klassische Lernmittel nicht einfach nur durch digitale Systeme ersetzt werden, sondern die Kinder die erweiterten Möglichkeiten der digitalen Realität vermittelt bekommen. Denn alleine das Aufwachsen als „Digital Native“ sichert nicht den selbstbewussten Umgang mit den neuen Möglichkeiten und Chancen, die uns die digitale Zukunft bringen wird. Dazu gehören auch der Einsatz von Präsentationen, digitales Lernen und vernetztes Arbeiten.

Der „Bildungspreis der Saarländischen Wirtschaft“ wird 2019 zum vierten Mal vergeben. Die VSU und ihre Mitgliedsverbände unterstützen mit diesem Preis ebenso wie durch zahlreiche weitere Projekte und Aktivitäten Bildungsinstitutionen entlang der gesamten Bildungskette, angefangen von Kitas und Kindergärten über Grundschulen und weiterführende Schulen bis hin zu den Hochschulen. Damit sollen sie in die Lage versetzt werden, die Selbstständigkeit, Eigeninitiative und Verantwortungsbereitschaft der jungen Menschen hochwertig zu fördern und zu unterstützen. Mit dem Bildungspreis zeichnet die VSU herausragende, zukunftsorientierte Beispiele aus der Praxis aus. Der Preis ist in diesem Jahr mit 16 000 Euro dotiert und wird von der Stiftung ME Saar zur Verfügung gestellt.

Für den Bildungspreis 2019 hatten sich 18 Schulen beworben. Zielgruppe waren allgemeinbildende und berufliche Schulen ab Sekundarstufe 1. Die Einsendungen wurden von einem achtköpfigen Beratergremium geprüft und bewertet. Die Schulen, die nicht prämiert wurden, haben die Gelegenheit, an einem Workshop zum Thema „Digitale Schule“ teilzunehmen, um Impulse für eine weitere Entwicklung zu erhalten.

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Juni 2019

Bewerbungsfrist abgelaufen

1. Juni 2019: Die Bewerbungsfrist für den diesjährigen Bildungspreis ist zu Ende. Wir bedanken uns für die eingereichten Bewerbungen bei den teilnehmenden Schulen.
Nach Auswertung und Beratung der Bewerbungen werden wir alle Schulen vor Beginn der Sommerferien über das Ergebnis informieren.

Mai 2019

Endspurt Bewerbungsphase: Zukunftsfähige Konzepte für „Digitale Schule“ gesucht

Noch bis zum 2. Juni 2019 können Schulen ihre Bewerbungen für den Bildungspreis der Saarländischen Wirtschaft 2019 einreichen, den die Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände (VSU) Ende September im Rahmen des Unternehmertags vergibt. In diesem Jahr werden Bewerberschulen prämiert, die sich besonders innovativ und über den Lehrplan hinaus dem Thema „Digitale Schule“ widmen. 15.000 Euro stellt die Stiftung ME Saar insgesamt an Preisgeld zur Verfügung. Gesucht werden gute Konzepte, Praxisbeispiele und Umsetzungsideen an saarländischen Schulen der Sekundarstufe I und II.

Welche Wege gehen Schulen, um sich dem vielschichtigen Thema Digitalisierung zu nähern? Was gibt es bereits an gelungenen Konzepten, die erfolgreich im Schulalltag umgesetzt werden können? Digitale Schule bedeutet nicht nur Infrastruktur und Ausstattung, sondern insbesondere auch gelebte Konzepte für zeitgemäßes Lehren und Lernen. Es ist uns ein Anliegen, mit der Auszeichnung zukunftsfähige, gute Praxisbeispiele transparent zu machen und Lehrkräfte auf ihrem Weg in eine zeitgemäße Lernumgebung zu unterstützen.

April 2019

Digitalisierung muss in die Schulen!

Intelligente Maschinen und Smart Factories bedingen ein neues Lernen

Die zunehmende Digitalisierung öffnet für Unternehmen – und Beschäftigte – neue Perspektiven. Ähnlich wie in den ersten drei industriellen Revolutionen wird es nicht zu einem Abbau von Arbeitsplätzen kommen, sondern es wird um eine deutliche Veränderung in ihrer Ausgestaltung gehen. Gefordert sind Menschen, die bereit sind, sich der stetigen Veränderung zu stellen und sich zu qualifizieren. Lebenslanges Lernen bedeutet dabei, dass wir bereits Kindern den souveränen Umgang mit digitaler Technik näherbringen müssen.

Von der Grundschule bis zur Berufsausbildung

Bereits in der Grundschule sollten Kinder den Umgang mit digitaler Technik als Kulturtechnik erlernen. Denn alleine das Aufwachsen als „Digital Native“ sichert nicht den selbstbewussten Umgang mit den neuen Möglichkeiten und Chancen, die uns die digitale Zukunft bringen wird. Mit Hilfe digitaler Medien und Technik können Kinder in allen Fächern lernen und gleichzeitig ihre digitale Kompetenz erweitern. 

In den weiterführenden Schulen muss diese Kompetenz weiter gestärkt werden. Denn hier werden die Jugendlichen auf ihre berufliche und gesellschaftliche Teilhabe vorbereitet. Präsentationen, digitales Lernen und vernetztes Arbeiten dürfen keine Fremdwörter mehr im Bildungssystem sein. Erst recht nicht in der beruflichen Ausbildung, wenn spezifische Grundlagen für das Berufsbild erlernt werden. Ausbildung muss hier nah an der Entwicklung bleiben und die jungen Erwachsenen für zukünftige Entwicklungen sensibilisieren.

Für Technik begeistern

Vieles ist in diesen Bereichen in den letzten Jahren geschehen. Doch es liegt auch noch jede Menge an Aufgaben vor uns. Etwa in der Qualifizierung der Lehrkräfte. Sie müssen gestärkt werden in ihrem digitalen Wissen und methodisches Werkzeug an die Hand bekommen, dieses Wissen zeitgemäß und digital zu vermitteln. Neben der Qualifizierung der Lehrerinnen und Lehrer ist vor allem ein Schwerpunkt auf die Ausbildung zukünftiger Lehrkräfte zu legen. Und natürlich muss die Hardware vorhanden sein. Ein Smartboard darf keine Besonderheit an einer Schule sein, ein Tablet nicht die Ausnahme, sondern der Regelfall.

Ihre Ansprechpartner

Tina Raubenheimer
Telefon 0681 95434-48
E-Mail   raubenheimer@mesaar.de

Stephanie Vogel
Telefon 0681 95434-36
E-Mail   vogel@mesaar.de 

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